Wie macht man Glühwein?

Wenn Du an den Weihnachtsmarkt denkst, so kommen Dir vermutlich auch die Bilder von kleinen, schnuckeligen Ständen und Hütten in den Sinn. Deutsche Weihnachtsmärkte und der Weihnachtsmarkt in aller Welt sind inzwischen ein etablierter Teil des Weihnachtserlebnisses und voller Zauber.

Hier werden allerlei Leckereien verkauft und zumal bei uns zu Weihnachten die kalte Jahreszeit vorherrscht, auch beliebte heiße Getränke. Das berühmteste Heißgetränk der Zeit ist dabei wohl wahrscheinlich der süße und kräftige Glühwein.

Nun gibt es den Klassiker nicht nur auf Weihnachtsmärkten, sondern auch als fertigen Glühwein im Supermarkt. Besser aber schmeckt das heiße Kult-Getränk natürlich in den allermeisten Fällen selbst zubereitet.

Glühwein selber machen ist auch gar keine Hexerei. Unsere besten Glühwein-Rezepte und so manche heißen Tipps und Informationen verraten wir Dir in unserem Beitrag, denn nicht nur in der Adventszeit ist es kalt. Ein schöner Glühwein ist auch beim Feiern an der Feuerschale ein willkommener Beitrag und unter freiem Himmel eine hervorragende Idee.

2 Mega Glühwein Rezepte

Als Basis für Glühwein Rezepte wird zum Großteil ein geeigneter Rotwein verwendet. Doch bereits hier kann einiges schiefgehen. Wenn Du einen wirklich guten Glühwein zubereiten möchtest, solltest Du dafür auch hochwertige Weine und erstklassige Zutaten verwenden.

Es müssen jetzt nicht die teuersten Kategorien Wein aus der Vinothek sein. Der Wein sollte nicht zu viel Säure haben, gut trinkbar sein und einen kraftvollen Körper haben. Selbst Verkäufer am Weihnachtsmarkt machen den Fehler und denken, dass die mangelnde Qualität des Weins alleine durch die Süße ausgeglichen werden kann. Das ist ein Irrtum. Wenn die Grundzutaten schlecht sind, wird auch das Ergebnis nichts Besseres und auf manche Tasse Glühwein von mieser Qualität folgen unweigerlich Kopfschmerzen. Eine schlechte Bewertung ist dann redlich verdient.

Gut, dass Du bei uns auf der Website vorbeischaust, denn es folgt das Rezept für einen tollen Basis-Glühwein für vielerlei Anlässe.

In der Regel ist der Glühwein rot. Du kannst aber auch weißen Glühwein zaubern, wenn Weißwein Dir einfach besser schmeckt. Weißer Glühwein ist häufig auch etwas leichter und bekömmlicher. Auch aus Rose-Weinen lässt sich toller Glühwein selber machen.

Für dieses Rezept besorgen wir zuerst einen guten Wein (Probefrage: Würdest Du den gewählten Wein auch zum Essen trinken?). Für roten Glühwein eignen sich die Rotweinsorten blauer Zweigelt, Merlot oder Blaufränkischer ausgezeichnet. Weißen Glühwein kannst Du gerne mit grünem Veltliner, Chardonnay oder Riesling zubereiten. Wer auch in der Weihnachtszeit auf Alkohol verzichten will, kann Glühmixgetränke aus Fruchtsäften oder hochwertige Glühwein-Getränke ohne Alkohol wählen.

Der Wein kommt nun mit nicht zu viel Zucker in einen Topf und wird aufgewärmt. Jetzt kommt auch gleich der typische Geschmack der Weihnachtszeit in den Glühwein. Die Must-have-Zutaten dafür sind Nelken, Zimtstangen, Sternanis und Kardamom. Auch zwei oder drei schwarze Pfefferkörner verleihen Deinem Glühwein das gewisse Extra. Die Inhalte werden vor dem Servieren oder vor der Weiterverwendung anhand eines Siebs entfernt bzw. sie bleiben im Topf und kommen nicht in die Tasse.

Theoretisch kann Glühwein zwar auch mit den Gewürzen serviert werden, aber nur wenige lieben es, wenn sie beim Trinken auf Gewürznelken, Sternanis und Co beißen.

Alles wird jetzt ordentlich aufgekocht, die Temperatur zurückgedreht und so lange gesimmert, bis der Glühwein die Gewürz-Aromen ordentlich aufgenommen hat. Zuletzt wird noch mit Zucker abgeschmeckt. Fertig! Das Kult-Getränk gibt es natürlich in vielen, verschiedenen Varianten.

Der karibische Glühwein – ein trendiges Rezept

Sehr im Trend liegen exotische Glühweine. Dafür brauchst Du zum Grundrezept folgende Zutaten: Rum, Bio Orange, Ananas, Ananassaft, Zitrone und getrocknete tropische Früchte, sowie getrocknete Kokoschips.

Für die Zubereitung gibst Du einen ordentlichen Schuss Rum, Ananassaft und Ananasstücke in den Topf zum Rotwein. In die Tasse kommen nun Trockenfrüchte und Kokoschips, sowie Orangenscheiben. Alles wird mit Deinem getunten Glühwein aufgegossen. Zum Abschluss gibst Du etwas Abrieb von Bio Orangen über den Glühwein. Damit erhält das Heißgetränk ein zusätzliches, parfümiertes Aroma.

Ein Tipp: Dieser karibische Glühwein schmeckt auch im Sommer als Eistee ganz wunderbar.

Der „beerige“ Glühwein – ein schnelles Rezept

Auch hier beginnst Du mit Deinem klassischen Glühwein, den Du aus Rotwein, Weißwein oder auch Rose gekocht hast.

Vielleicht hast Du vom Sommer noch tiefgefrorene Beeren oder Du setzt gekaufte TK-Beeren ein. Wichtige Zutat ist zudem ein hochwertiger Waldbeeren-Likör. Mit diesem verfeinerst Du den Glühwein großzügig, bevor die Beeren in den Topf kommen.

Jetzt darf der Glühwein nur mehr leicht simmern, damit die Beeren nicht zu matschig werden, denn die Beeren werden mit dem Getränk serviert. Anstelle von gefrorenen Beeren können auch getrocknete Beeren verwendet werden. Im Handel sind meist getrocknete Blaubeeren, Goji-Beeren und Cranberries erhältlich.

Glühwein selber kochen: Kommt besser an

Nichts schmeckt besser als selbst gemacht. Daher solltest Du auch den Glühwein selber machen, anstatt ihn fertig in Flaschen zu kaufen. Beim gekauften Fertig-Glühwein kann man sich bei den Inhalten auch nie wirklich sicher sein, egal, was die Werbung sagt. In der eigenen Zubereitung sind keine Farbstoffe, keine Geschmacksverstärker und keine Konservierungsmittel versteckt, die später für Kopfschmerzen sorgen könnten.

Vor allem kannst Du auch die Menge an Zucker selbst regulieren. Gekaufter Glühwein ist größtenteils sehr süß. Das kommt daher, dass für kommerziellen Glühwein oft billiger Rotwein verwendet wird und um diesen Makel zu überdecken, kommt viel Zucker zum Einsatz.

Im eigenen Rezept aber bestimmst Du selbst über die Menge an Gewürzen und kannst stets nach Lust und Laune experimentieren.

Glühwein selber machen – Daten und Fakten

Wenn Du Glühwein selber machen willst, dürfen folgende Gewürze niemals fehlen: Zimt, Gewürznelken und Sternanis. Dies sind die Gewürze, dank derer das beliebte Adventsgetränk der Vorweihnachtszeit den typischen Geschmack erhält.

Für eine fruchtige Note verwendest Du Orangen oder Zitronen. Du kannst aber auch sämtliche andere Früchte verwenden. Hervorragend harmonieren etwa Äpfel und Zimt. So verleihst Du Deinem Rezept einen Hauch von Omas Apfelkuchen. In diesem Fall kannst Du das Rezept zusätzlich mit etwas Apfelsaft verfeinern.

Das Glühweingetränk soll nicht nur lecker schmecken, sondern auch von innen wärmen. Zudem kann es auch Dein Immunsystem anregen und Dich bei einer kleinen Erkältung, die im Anmarsch ist, unterstützen.

Dafür kommt reichlich Orange, Zitrone und ganz essenziell, frischer Ingwer in den Topf. Mit dieser extra Portion Vitamin C und den natürlichen Zutaten kann Dir eine Erkältung nur schwerlich etwas anhaben.

Ein wichtiger Fakt, der für den Selbstgemachten spricht, ist: Du kannst Zucker auch durch Süßstoff oder andere Süßungsmittel ersetzen. Mit Honig oder Ahornsirup, sowie mit Dattel-Süße wird er besonders köstlich und ist auch bedeutend bekömmlicher.

Serviere Deine besten Kreationen Deinen Freunden mit selbst gebackenen Cookies. Garantiert werden von nun an alle gerne zu Dir kommen, um richtiges Advents-Feeling zu erleben. Auf ins Unternehmen „Glühwein selber machen“ und viel Freude beim Entdecken Deiner Lieblings-Rezeptur.

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